Wie leben Menschen mit Behinderungen oder gesundheitlichen Beeinträchtigungen in Wien?

Der Fonds Soziales Wien und das Frauenservice der Stadt Wien starten im Juli 2021 gemäß dem Motto „Weniger Barrieren – mehr Wien“ eine breit angelegte Befragung von Menschen mit Behinderungen oder gesundheitlichen Beeinträchtigungen, die in Wien leben, arbeiten oder eine Ausbildung absolvieren. Die von L&R Sozialforschung durchgeführte Befragung deckt Themenbereiche wie die Wohnsituation, Arbeit und Ausbildung, Partizipation und Mitbestimmung, die Gesundheitsversorgung, finanzielle Situation, digitale Teilhabe und Auswirkungen der COVID-19-Pandemie ab. Ziel der Befragung ist es, die Lebensqualität von Menschen mit Behinderungen und gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu verbessern.

Mann in grauer Kleidung sitzt mit Laptop auf dem Schoß und Brille in der Hand in einem Rollstuhl. Text: Weniger Barrieren, mehr Wien. Credit: Canva

Wer kann an der Befragung teilnehmen?

Menschen zwischen 18 und 60 Jahren, die seit mindestens einem halben Jahr eine Behinderung oder eine gesundheitliche Beeinträchtigung haben, in Wien wohnen, arbeiten oder in Wien eine Ausbildung absolvieren, können an der Befragung zu Lebensverhältnissen von Wienerinnen und Wienern mit Behinderungen bzw. gesundheitlichen Beeinträchtigungen teilnehmen.

Was wird abgefragt?

Für Menschen mit Behinderungen oder gesundheitlichen Beeinträchtigungen braucht es Angebote, Strukturen und Maßnahmen, damit sie gleichberechtigt und selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.  Im Rahmen einer quantitativen Erhebung mittels Fragebogen soll deshalb untersucht werden, wie sich die Lebensrealität von Menschen mit Behinderungen in Wien gestaltet.

Die MA 57, Frauenservice Wien, und der Fonds Soziales Wien wollen deshalb folgendes erheben:

  • Wie ist es um verschiedene Partizipationsmöglichkeiten bestellt?
  • Wo existieren Barrieren und in welchen Bereichen wurden bzw. werden Diskriminierungserfahrungen gemacht?
  • Wie ist der Zugang zu bestehenden Angeboten und welche Angebote können erlebter Diskriminierung entgegenwirken?

Der Fragebogen ist in leichte Sprache übersetzt und steht unter inwienleben.at auch in Englisch, Türkisch, BKS und in Gebärdensprache zur Verfügung.

Hier klicken, um an der Befragung teilzunehmen. 

 

Peter Hacker, Foto: SPÖ

„Wien ist eine Stadt mit einer hohen Lebensqualität, von der alle Menschen profitieren sollen. Für Menschen mit Behinderungen oder gesundheitlichen Beeinträchtigungen braucht es Angebote, Strukturen und Maßnahmen, damit sie gleichberechtigt und selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Mit der breit angelegten Studie richten wir uns erstmals an alle Menschen mit Behinderung in unserer Stadt und wollen wissen, wie es ihnen geht und wo sie sich mehr Unterstützung wünschen würden.”
Gesundheits- und Sozialstadtrat Peter Hacker der Stadt Wien, Foto: SPÖ

 

Kathrin Gaál Vizebürgermeisterin und amtsführende Stadträtin der Stadt Wien, Bild: Wohnservice Wien/L. Schedl

„Die Stadt Wien ist für alle da. Frauen mit Behinderungen oder gesundheitlichen Beeinträchtigungen sind oft mehrfach von Diskriminierung betroffen und belastet. Daher müssen wir unser Augenmerk besonders auf diese Gruppe legen. Mit dieser großen Befragung wollen wir genau wissen, was die betroffenen Frauen und Männer brauchen und welche Hürden ihnen im Weg stehen. Unser erklärtes Ziel als Stadt Wien ist es, Barrieren abzubauen und mehr Lebensqualität sowie Chancengleichheit für alle zu schaffen.“
Kathrin Gaál, Vizebürgermeisterin und amtsführende Stadträtin der Stadt Wien, Foto: Wohnservice Wien/L. Schedl

Befragungstage im September 2021

Sie benötigen Unterstützung beim Ausfüllen der Befragung?

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Forschungsinstituts L&R Sozialforschung helfen Ihnen an drei Tagen im September 2021 beim Ausfüllen des Fragebogens. Wo und wann finden Sie unter inwienleben.at.

Mehr Informationen finden Sie hier

Haben Sie noch Fragen? Rufen Sie unter der Telefonnummer 01 / 24 5 24 an oder schreiben Sie an befragung@fsw.at.