COVID-19 und Multiple Sklerose: Globale Empfehlungen zur Impfung

Die Internationale Multiple Sklerose Föderation (MSIF) aktualisierte die globalen Empfehlungen für Menschen mit Multipler Sklerose im Umgang mit COVID-19.

Bitte beachten Sie, dass dieser Beitrag den Informationsstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung am 15. Jänner 2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

grauer Hintergrund, Coronavirus und Erdball, Text: COVID-19 und MS: Globale Empfehlungen, Credit: Canva

Die unter Mitarbeit international anerkannter Expertinnen und Experten sowie Vertreterinnen und und Vertretern verschiedener MS-Gesellschaften im Frühjahr 2020 von der Internationalen Multiple Sklerose Föderation veröffentlichten Empfehlungen zu COVID-19 und Multipler Sklerose wurden am 15. Jänner 2021 aktualisiert. Für Österreich hat Frau Univ. Prof. Dr. Barbara Kornek an der neuen Version mitgearbeitet. Das aktuelle Update enthält nun auch Informationen zu den COVID-19-mRNA-Impfstoffen von Pfizer-BioNTech und Moderna.

>> Global COVID-19 advice for people with MS (PDF, Englisch)

„Die globale COVID-19-Pandemie machte eine verstärkte Zusammenarbeit innerhalb der MS-Bewegung erforderlich. Ich bin stolz zu sehen, wie sich die globale Gemeinschaft zusammengeschlossen hat, um qualitativ hochwertige Daten zu sammeln und zeitnahe, praktische und evidenzbasierte Ratschläge zu generieren.“
Brenda Banwell, Vorsitzende des International Medical and Scientific Board der MSIF

Auszug aus den Empfehlungen

Aktuelle Erkenntnisse zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit, COVID-19 zu entwickeln, schwer zu erkranken oder an den Folgen der Infektion zu versterben bei Menschen mit einer MS-Diagnose generell nicht höher ist als in der allgemeinen Bevölkerung. Folgende Gruppen von MS-Betroffenen sind jedoch anfälliger für einen schweren COVID-19-Verlauf:

  • Menschen mit progressiver MS
  • Menschen mit MS über 60 Jahren
  • Männer mit MS
  • Schwarze und möglicherweise südasiatische Menschen mit MS
  • Menschen mit einem höheren Grad an Behinderung (z.B. einem EDSS-Wert von 6 oder höher)
  • Menschen mit MS und Adipositas, Diabetes oder Erkrankungen des Herzens oder der Lunge
  • Menschen, die bestimmte krankheitsmodifizierende Therapien für ihre MS einnehmen (siehe unten)

Allen MS-Betroffenen wird empfohlen, die Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation zu befolgen, um das Infektionsrisiko mit COVID-19 zu verringern. Personen in den höheren Risikogruppen sollten diesen Maßnahmen besondere Aufmerksamkeit widmen.

Die Internationale Multiple Sklerose Föderation spricht folgende Empfehlungen aus

  • Halten Sie einen Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen sich und anderen, um das Infektionsrisiko beim Husten, Niesen oder Sprechen zu verringern. Dies ist besonders in Innenräumen wichtig, gilt aber auch für den Außenbereich.
    (Nationale und internationale Richtlinien zur physischen Distanzierung variieren zwischen mindestens 1 Meter und 2 Metern. Bitte brachten Sie die nationalen Richtlinien und halten Sie sich vor Augen, dass dies Mindestabstände sind und längere Abstände von Vorteil sind.)
  • Machen Sie das Tragen einer Maske zu einem normalen Bestandteil des Umgangs mit anderen Personen und stellen Sie sicher, dass Sie den Mund-Nasen-Schutz richtig verwenden.
  • Vermeiden Sie, überfüllte Orte zu besuchen, insbesondere in Innenräumen. Wenn dies nicht möglich ist, tragen Sie eine Maske, halten Abstand und reduzieren persönliche Sozialkontakte.
  • Waschen Sie Ihre Hände häufig mit Wasser und Seife oder einem alkoholbasierten Desinfektionsmittel (70 % Alkoholgehalt wird als am effektivsten angesehen).
  • Vermeiden Sie die Berührung von Augen, Nase und Mund – es sei denn, Ihre Hände sind sauber.
  • Bedecken Sie beim Husten und Niesen Mund und Nase mit einem gebeugten Ellbogen oder Taschentuch.
  • Reinigen und desinfizieren Sie häufig Oberflächen, insbesondere solche, die regelmäßig berührt werden.
  • Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin bzw. Ihrem Arzt über optimale Pflegepläne, bei Bedarf durch Videokonsultationen oder persönliche Besuche. Besuche in Kliniken und Krankenhäusern sollten nicht vermieden werden, wenn sie aufgrund Ihrer aktuellen Gesundheitsbedürfnisse empfohlen werden.
  • Bleiben Sie aktiv und versuchen Sie, an Aktivitäten teilzunehmen, die Ihre geistige Gesundheit und Ihr Wohlbefinden fördern. Körperliche Bewegung und soziale Aktivitäten, die außerhalb und mit sozialer Distanz stattfinden können, werden empfohlen.
  • Lassen Sie sich gegen Influenza impfen und ermutigen Sie Ihre Familie, dasselbe zu tun.
  • Pflegekräfte und Familienmitglieder, die mit einer Person mit MS in einer der Gruppen mit höherem Risiko zusammenleben oder diese regelmäßig besuchen, sollten diese Empfehlungen ebenfalls befolgen, um die Wahrscheinlichkeit einer COVID-19-Infektion im Haushalt zu verringern.

MSIF-Empfehlungen zu krankheitsmodifizierenden Therapien

Viele krankheitsmodifizierende Therapien (DMTs) für MS wirken durch die Unterdrückung bzw. Modifizierung des Immunsystems. Einige MS-Medikamente können die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass bei einer Infektion mit COVID-19 Komplikationen auftreten. Dieses Risiko muss jedoch mit dem Risiko eines Abbruchs oder einer Verzögerung der Behandlung in Einklang gebracht werden.

Die Internationale Multiple Sklerose Föderation empfiehlt Menschen mit MS, die derzeit krankheitsmodifizierende Therapien erhalten, ihre Behandlung fortzusetzen – es sei denn, es wird empfohlen, die behandelnde Ärztin bzw. den behandelnden Arzt zu konsultieren.

Personen, die Symptome von COVID-19 entwickeln oder positiv auf die Infektion getestet werden, sollten ihre MS-Therapien mit ihrer behandelnden Ärztin bzw. ihren behandelnden Arzt oder anderem mit ihrer Pflege vertrauten medizinischen Fachpersonal besprechen.

Bevor Menschen mit MS mit einer neuen krankheitsmodifizierenden Therapien beginnen oder eine bestehende krankheitsmodifizierende Therapien ändern, sollten mit ihrer behandelnden Ärztin bzw. ihren behandelnden Arzt besprechen, welche Therapie für ihre individuellen Umstände die beste Wahl ist. Diese Entscheidung sollte die folgenden Informationen berücksichtigen:

  • Verlauf und Aktivität der MS-Erkrankung
  • Risiken und Vorteile, die üblicherweise mit verschiedenen Behandlungsoptionen verbunden sind
  • Zusätzliche Risiken im Zusammenhang mit COVID-19, wie beispielsweise
    – das Vorhandensein anderer Faktoren für einen schwereren Fall von COVID-19 wie Alter, Adipositas, bestehende Lungen- oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen, progressive MS, ethnische Zugehörigkeit mit höherem Risiko usw. (wie oben angeführt)
    – das aktuelle und erwartete zukünftige COVID-19-Risiko in der Region
    – durchgemachte Infektion mit COVID-19
    – Verfügbarkeit und Zugang zu einem COVID-19-Impfstoff

Hinweise auf den Einfluss krankheitsmodifizierender Therapien auf den Schweregrad von COVID-19

Es ist unwahrscheinlich, dass Interferone und Glatirameracetat den Schweregrad von COVID-19 negativ beeinflussen. Es gibt einige vorläufige Hinweise darauf, dass Interferone aufgrund von COVID-19 die Notwendigkeit einer Krankenhauseinweisung reduzieren können.

Die verfügbaren Daten deuten darauf hin, dass Menschen mit MS, die Dimethylfumarat, Teriflunomid, Fingolimod, Siponimod und Natalizumab einnehmen, kein erhöhtes Risiko für schwerwiegendere COVID-19-Symptome haben.

Es gibt Hinweise darauf, dass Therapien gegen CD20 –  Ocrelizumab und Rituximab – mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit einer schwereren Form von COVID-19 assoziiert sein können. Diese Therapien sollten jedoch weiterhin als Option für die Behandlung von MS während der Pandemie in Betracht gezogen werden. Menschen mit MS, die diese Therapien erhalten (oder Ofatumumab und Ublituximab, die auf die gleiche Weise wirken), sollten hinsichtlich der oben genannten Ratschläge besonders wachsam sein, um das Infektionsrisiko zu verringern.

Weitere Daten zur Anwendung von Alemtuzumab und Cladribin während der COVID-19-Pandemie sind erforderlich, um deren Sicherheit beurteilen zu können. Menschen mit MS, die derzeit diese Therapien erhalten und in einer Region mit einem COVID-19-Ausbruch leben, sollten ihre aktuellen Lymphozytenzahlen mit ihrer behandelnden Ärztin bzw. ihrem behandelnden Arzt besprechen. (Lymphozyten sind eine Art weißer Blutkörperchen, die den Körper vor Infektionen schützen. Wenn deren Anzahl als niedrig angesehen wird, sollten sich Betroffene so viel wie möglich isolieren, um ihr Risiko zu verringern.)

Die Empfehlungen zur Verzögerung der zweiten oder weiteren Dosierung von Alemtuzumab, Cladribin, Ocrelizumab und Rituximab aufgrund des COVID-19-Ausbruchs sind von Land zu Land unterschiedlich. Personen, die diese Medikamente einnehmen und die nächste Dosis erhalten müssen, sollten ihre behandelnde Ärztin bzw. ihren behandelnden Arzt zu die Risiken und Vorteile einer Verschiebung der Behandlung befragen.

Es wird dringend empfohlen, eine Behandlung nicht ohne den Rat der behandelnden Ärztin bzw. des behandelnden Arztes abzubrechen!

Ärztlicher Rat bei Schüben und anderen gesundheitlichen Problemen

Menschen mit MS sollten immer noch ärztlichen Rat einholen, wenn sie gesundheitliche Veränderungen feststellen, die auf einen Schub oder ein anderes zugrunde liegendes Problem wie eine Infektion hinweisen können. Dies kann mithilfe von Alternativen zu persönlichen Klinikbesuchen (z.B. Telefon- oder Videokonsultationen) erfolgen, sofern die Option verfügbar ist. In vielen Fällen ist es möglich, Schübe zu Hause zu behandeln.

Die Verwendung von Steroiden zur Behandlung von Rückfällen sollte sorgfältig abgewogen und nur bei schweren Rückfällen angewendet werden. Es gibt Hinweise darauf, dass die Einnahme hochdosierter Steroide im Monat vor der Ansteckung mit COVID-19 das Risiko einer schwereren Infektion erhöht, die einen Krankenhausbesuch erfordert. Wenn möglich, sollte die Entscheidung von einer Neurologin bzw. einem Neurologen getroffen werden, der oder die Erfahrung in der Behandlung von MS hat. Menschen, die wegen eines Schubs eine Steroidbehandlung erhalten, sollten besonders wachsam sein und mindestens einen Monat lang über eine Selbstisolierung nachdenken, um das Risiko von COVID-19 zu verringern.

Menschen mit MS sollten weiterhin an Rehabilitationsmaßnahmen teilnehmen und während der Pandemie so aktiv wie möglich bleiben. Dies kann durch Online-Sitzungen erfolgen – sofern verfügbar – oder in Kliniken, sofern die Einrichtungen Sicherheitsvorkehrungen treffen, um die Verbreitung von COVID-19 zu begrenzen. Menschen mit Bedenken hinsichtlich ihrer psychischen Gesundheit sollten sich beraten lassen.

Grippeimpfung

Der Grippeimpfstoff ist sicher und wird für Menschen mit MS empfohlen. Menschen mit MS in Ländern, bei denen die Grippesaison beginnt, wird empfohlen, sich mit dem saisonalen Grippeimpfstoff impfen zu lassen, sofern dieser verfügbar ist.

SARS-CoV-2-Impfstoff

Derzeit sind nicht genügend Informationen verfügbar, um kommentieren zu können, wie die verschiedenen in der Entwicklung befindlichen SARS-CoV-2-Impfstoffe mit MS oder mit krankheitsmodifizierenden Therapien für MS interagieren würden. Hinweise werden in einer aktualisierten Version der MSIF-Erklärung enthalten sein, sobald sie verfügbar sind.

Beratung für Kinder oder schwangere Frauen mit MS

Derzeit gibt es keine spezifischen Empfehlungen für schwangere Frauen mit MS. Es gibt seitens der Weltgesundheitsorganisation allgemeine Informationen zu COVID-19 und Schwangerschaft, aber keine spezifischen Ratschläge für von MS betroffene Kinder. Diese Personengruppen sollten den obigen Ratschlägen für Menschen mit MS folgen.

COVID-19 mRNA-Impfstoffe (Pfizer-BioNTech und Moderna) und MS

Die Leitlinien beziehen sich derzeit nur auf die mRNA-Impfstoffe (Pfizer-BioNTech und Moderna), da diese von klinischen und wissenschaftlichen Expertinnen und Experten bewertet wurden.

Die mRNA-Impfstoffe verwenden einen Teil des genetischen Codes des Coronavirus, um eine Reaktion des menschlichen Immunsystems auszulösen, welches wiederum bei der geimpften Person eine Reaktion auslöst, durch die Antikörper und T-Zell-Zellen zur Bekämpfung des Virus produziert werden. Alle Daten zu diesen mRNA-COVID-19-Impfstoffen stammen aus klinischen Studien, die sorgfältig und gründlich überprüft und von den Aufsichtsbehörden genehmigt wurden.

Wir wissen nicht, wie viele der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den klinischen Studien mit mRNA-Impfstoffen von Multipler Sklerose betroffen waren. Somit liegen auch noch keine Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit von mRNA-COVID-19-Impfstoffen speziell für Menschen mit MS vor. Die Leitlinien basieren daher auf den Daten der Allgemeinbevölkerung in den klinischen Impfstoffstudien und auf bislang gemachte Erfahrungen mit der Impfung von Menschen mit MS.

Menschen mit Multipler Sklerose sollten sich impfen lassen

Die Wissenschaft hat dargelegt, dass die COVID-19-mRNA-Impfstoffe (Pfizer-BioNTech und Moderna) sicher und wirksam sind. Wie auch bei anderen medizinischen Entscheidungen wird die Entscheidung für einen Impfstoff am besten gemeinsam zwischen der behandelnden Neurologin bzw. dem behandelnden Neurologen und der von MS betroffenen Person getroffen. Menschen mit MS sollten den mRNA-Impfstoff (Pfizer-BioNTech oder Moderna) erhalten, sobald dieser zur Verfügung steht. Die Risiken einer COVID-19-Krankheit überwiegen alle potenziellen Risiken des Impfstoffs. Darüber hinaus sollten Haushaltsangehörige und enge Kontaktpersonen von MS-Betroffenen einen mRNA-Impfstoff (Pfizer-BioNTech oder Moderna) erhalten, sofern dieser verfügbar ist. Damit lassen sich die Auswirkungen des Virus reduzieren. Die COVID-19-Impfstoffe von Pfizer-BioNTech und Moderna müssen in zwei Dosen verabreicht werden. Auch wenn MS-Betroffene bereits eine SARS-COV-2-Infektion durchgemacht haben, wird eine Impfung empfohlen.

Menschen mit progressiver Multipler Sklerose, ältere Menschen sowie jene mit einem höheren körperlichen Behinderungsgrad, Erkrankungen wie beispielsweise Diabetes, Bluthochdruck, Adipositas sowie Herz- und Lungenerkrankungen sowie schwarze und möglicherweise auch südasiatischn MS-Betroffene zählen zu den Gruppen mit dem höchsten Risiko, dass aufgrund von COVID-19 ein Spitalsaufenthalt notwendig wird.

mRNA-Impfstoffe sind für Menschen mit Multipler Sklerose sicher

mRNA-Impfstoffe (Pfizer-BioNTech und Moderna) enthalten kein lebendes Virus und verursachen keine COVID-19-Erkrankung. Die mRNA-Impfstoffe (Pfizer-BioNTech und Moderna) lösen wahrscheinlich auch keinen MS-Schub aus oder verschlimmern chronische MS-Symptome. Das Risiko, an COVID-19 zu erkranken, überwiegt bei weitem das Risiko eines möglicherweise durch eine Impfung ausgelösten MS-Schubs. Die mRNA-Impfstoffe (Pfizer-BioNTech und Moderna) können Nebenwirkungen wie Fieber oder Müdigkeit verursachen. Fieber kann zu einer vorübergehenden Verschlechterung der MS-Symptome führen. Nach dem Abklingen des Fiebers sollten die MS-Symptome auf das Niveau vor der Impfung zurückkehren. Wichtig: Auch wenn MS-Betroffene nach der ersten Teilimpfung von Nebenwirkungen betroffen sind, sollte die zweite Impfdosis verabreicht werden.

COVID-19 mRNA-Impfstoffe vertragen sich mit MS-Medikamenten

Die krankheitsmodifizierende Therapie (DMT) sollte fortgesetzt werden – es sei denn, die Neurologin bzw. der Neurologe rät zur Absetzung oder Verzögerung. Das plötzliche Absetzen einiger krankheitsmodifizierender Therapien kann nämlich eine rapide Verschlechterung der MS bewirken. Basierend auf Daten aus früheren Studien mit anderen Impfstoffen und krankheitsmodifizierenden Therapien gilt es als sicher, die mRNA-Impfstoffe (Pfizer-BioNTech oder Moderna) auch unter einer krankheitsmodifizierenden Therapie zu erhalten. Einige krankheitsmodifizierende Therapien können bewirken, dass der Impfstoff weniger wirksam ist, bieten aber dennoch einen gewissen Schutz. Bei MS-Betroffenen, die mit Ofatumumab, Alemtuzumab, Cladribin, Ocrelizumab oder Rituximab behandelt werden, muss möglicherweise der Zeitpunkt der Impfung mit dem Zeitpunkt der Therapiegabe koordiniert werden. Die behandelnde Neurologin bzw. der behandelnde Neurologe ermittelt den idealen Zeitpunkt.

 

Corona-Virus schwebt über einer Hand vor weißem Hintergrund, Text: Unsere Blog-Beiträge zum Thema Corona, Credit: Canva