Sommergewinnspiel: Eure Ideen für heiße Tage

Bis jetzt war der Sommer wechselhaft, aber der ganze August liegt noch vor uns, und damit können noch heiße Tage und Nächte auf uns zukommen. Gerade für Menschen mit MS können heiße Tage eine echte Herausforderung sein.
Deshalb haben wir im Rahmen unseres Gewinnspiels gefragt: Was hilft ganz konkret, die Sommerhitze besser zu überstehen?
Die Antworten waren so vielfältig und kreativ, dass wir sie unbedingt teilen möchten.

Viele setzen auf praktische und tragbare Kühlmethoden:

  • Kühlende Tücher (z. B. Airflip oder spezielle Stoffe, die durch Verdunstung kühlen) – ideal für den Nacken.
  • Kühlwesten und kühlende Caps – sorgen unterwegs oder zu Hause für angenehme Temperaturen.
  • Kleine Kühlpads aus dem Gefrierschrank – in einen Waschlappen gewickelt, helfen sie punktuell gegen Hitzestress.
  • Coolbag für den Kopf – gezielte Kühlung, wenn die Sonne zu sehr drückt.
  • Kühlakkus für unterwegs – immer griffbereit im Rucksack.

Wasser ist und bleibt der Klassiker:

  • Kalte Fuß- und Handbäder – egal ob im Kübel, unter dem Schreibtisch oder im Waschbecken.
  • Kurzes Abduschen von Füßen und Handgelenken – wirkt sofort erfrischend.
  • Kühlsprays mit Franzbranntwein und Wasser – eine kreative und effektive Lösung, wie eine Teilnehmerin berichtet.

Erfrischung von innen kann helfen, den Körper herunterzukühlen:

  • Lauwarmen Pfefferminztee trinken
  • Thermisch kühlende Lebensmittel wie Wassermelone, Joghurt oder kalte Salate mit Gurke.
  • Zitronen-Frapé oder kühles Zitronenwasser

Kleine Alltagsstrategien machen oft einen großen Unterschied:

  • Von Schatten zu Schatten gehen – das hilft besonders in der Stadt.
  • Frühmorgens lüften, dann Fenster und Rollos schließen – am besten mit außenliegenden Rollos.
  • Trinkflasche immer dabeihaben – am besten isoliert, damit Getränke länger kühl bleiben.

Mythos Mittagshitze

An sehr heißen Tagen ist es in Mitteleuropa oft erst zwischen 16 und 18 Uhr am wärmsten. Das liegt daran, dass sich zuerst der Boden durch die Sonne aufheizt und diese Wärme dann langsam an die Luft abgegeben wird.

Beachten Sie: In der Stadt kommt es zu Hitzeinseln. Asphalt, Beton und Gebäude speichern tagsüber Wärme und geben sie zeitverzögert wieder ab.

Legen Sie eine Hitzekarenz ein!

Hitzekarenz bedeutet, sich eine bewusste Auszeit von der Hitze zu gönnen, um den Körper zu entlasten. Besonders für Menschen mit chronischen Erkrankungen wie MS ist das wichtig.

  • Wenn Sie keinen gekühlten Raum haben, nutzen Sie kostenfreie, öffentliche Angebote wie die Coolen Zonen in Wien. Die Standorte und Öffnungszeiten finden sie hier.
  • Denken Sie an ältere und chronisch kranke Menschen: Haben Sie eine kühle Wohnung, laden Sie nahestehende Personen gern zu einer erfrischenden Pause ein.

Fotocredits: © Pixabay/Gerd Altmann