ÖBR-Fachkonferenz zu Gewaltprävention und Opferschutz
Ein Leben frei von Gewalt ist ein grundlegendes Menschenrecht. Menschen mit Behinderungen sind häufig besonderen Risiken, Abhängigkeiten und Barrieren beim Zugang zu Unterstützung ausgesetzt. Gewaltprävention, Selbstbestimmung und wirksamer Opferschutz standen im Mittelpunkt der Fachkonferenz des Österreichischen Behindertenrats am 8. Oktober 2026 in Wien.
Gewalt erkennen und verhindern
Unter dem Titel „Gewalt im Leben von Menschen mit Behinderungen. Ursachen, Prävention und Schutz“ diskutierten Expert*innen, Interessensvertretungen und Selbstvertreter*innen über unterschiedliche Formen von Gewalt. Dazu zählen körperliche und psychische Gewalt sowie strukturelle Benachteiligung.
Ein zentrales Anliegen war es, das Bewusstsein für Gewalt zu schärfen, Barrieren abzubauen und den Zugang zu Beratung und Unterstützung zu verbessern.
Selbstbestimmung und Schutz stärken
Wirksamer Gewaltschutz beginnt dort, wo Menschen ihre Rechte kennen, selbst Entscheidungen treffen können und mit ihren Anliegen ernst genommen werden.
Auch für Menschen mit Multipler Sklerose ist dieses Thema von Bedeutung. Insbesondere wenn die Erkrankung mit einem erhöhten Unterstützungsbedarf im Alltag verbunden ist, sind die Wahrung persönlicher Grenzen, Mitbestimmung und der Zugang zu barrierefreien Hilfsangeboten besonders wichtig.
Gemeinsam für ein gewaltfreies Leben
Als MS-Gesellschaft Wien möchten wir dazu beitragen, das Bewusstsein für dieses wichtige Thema zu stärken. Jeder Mensch hat das Recht auf ein selbstbestimmtes, sicheres und gewaltfreies Leben.
Der Österreichische Behindertenrat bietet einen ausführlichen Rückblick auf die Konferenz und ihre zentralen Themen.
(c) Österreichischer Behindertenrat