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Hitzetipps

Hitzetipps 2018-07-05T15:02:46+00:00

Hitzetipps

schattige Bank am Seeufer

 

Für die subjektive Temperaturwahrnehmung ist nicht allein die Temperatur, die man am Thermometer ablesen kann, entscheidend, sondern die „gefühlte Temperatur“. Diese bezieht auch andere Faktoren mit ein, wie Strahlungsbedingungen, Windgeschwindigkeit und Luftfeuchtigkeit. Diese Faktoren beeinflussen den Wärmeaustausch des Menschen mit seiner Umgebung.

Eine plötzlich auftretende Hitzewelle im Frühjahr oder Frühsommer wird insbesondere von bestimmten Risikogruppen wie etwa Seniorinnen und Senioren oder chronisch kranken Personen, die sich nicht schnell an die geänderten Bedingungen anpassen können, belastender empfunden. Vor allem das Fehlen einer nächtlichen Abkühlung, in der sich der Körper erholen kann, wirkt stark belastend. Bei der Kombination von hoher Außentemperatur mit hoher Luftfeuchtigkeit kann der zur Kühlung des Körpers abgesonderte Schweiß nicht so schnell verdampfen. Daher wird feuchte Hitze besonders schlecht vertragen, vor allem bei gleichzeitiger Windstille, da Wind kühlend wirkt.

Allgemeine Verhaltenstipps bei Hitze

  • Trinken Sie ausreichend – auch ohne Durstgefühl! Sie sollten mindestens zwei Liter pro Tag an koffein- und alkoholfreien, schwach gesüßten Getränken zu sich nehmen; idealerweise Leitungswasser! Insbesondere Säuglinge, Kleinkinder, alte Menschen und Menschen mit Behinderungen sollen regelmäßig zum Trinken animiert werden!
  • Bevorzugen Sie kalorienarme, leichte Kost mit hohem Wassergehalt wie Gemüse, Früchte und Milchprodukte!
  • Verdunkeln Sie tagsüber die Wohnung und schließen Sie die Fenster. Lüften Sie nur nachts! (Ausnahme: Bei sehr hohen Außentemperaturen müssen Räume, in denen sich Gaskombithermen und Gasdurchlauferhitzer befinden, ständig großzügig gelüftet werden
  • Halten Sie sich – wenn möglich – an schattigen, eventuell gekühlten Orten auf!
  • Schützen Sie Haut und Körper vor übermäßiger Sonneneinstrahlung (Sonnenhut und/ oder Schirm)!
  • Tragen Sie helle, weite, luftig-lose Kleidung aus Baumwollstoffen oder sonstigen Naturfasern!
  • Kühlen Sie Ihren Körper durch Duschen, Anlegen kalter Wickel, etc. regelmäßig ab!
  • Kontaktieren Sie regelmäßig ältere alleinstehende, pflegebedürftige sowie chronisch erkrankte Personen in Ihrer Familie bzw. Nachbarschaft!
  • Lassen Sie Säuglinge, Kleinkinder und auch Tiere nie im Auto zurück! Das Auto wird bei verschlossenen Fenstern und Türen binnen weniger Minuten zum gefährlichen Backofen!
  • Kontaktieren Sie bei instabiler Gesundheitslage rechtzeitig Ihre Hausärztin/Ihren Hausarzt! Achten Sie bei Medikamenten auf eine korrekte Lagerung! Hinweise finden Sie in der Gebrauchsinformation bzw. erhalten Sie bei Ihrer Apothekerin/Ihrem Apotheker.

Allgemeines zu besonders gefährdeten Personen

Prinzipiell belastet Hitze jeden Menschen, bei angepasstem Lebensstil und adäquater Flüssigkeitsaufnahme sind gesunde Menschen im Allgemeinen aber nicht ernsthaft gefährdet. Manche Menschen haben jedoch ein größeres Risiko, eine hitzebedingte Erkrankung zu erleiden. Eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Hitze besteht etwa bei Übergewicht, Hormonumstellungen oder Schilddrüsenerkrankungen.

Vor allem alleinstehende betagte oder auf Hilfe angewiesene Menschen sowie Säuglinge und Kleinkinder brauchen bei Hitzeperioden besonderes Augenmerk durch Eltern, Nachbarn, Verwandte oder Betreuungspersonen.

Zu den besonders betroffenen Risikogruppen zählen Personen mit chronischen Erkrankungen. So sind insbesondere Menschen mit neurologischen Erkrankungen bei Hitze besonders gefährdet. Manche Medikamente können die Regulation der Körpertemperatur, den Wasser – und Elektrolythaushalt beeinflussen oder haben Auswirkungen auf den Kreislauf.

Personen mit chronischen Erkrankungen

Vor allem Menschen mit neurologischen Erkrankungen sowie Menschen mit Behinderung und solche, die auf die Hilfe anderer angewiesen sind, werden durch Hitze besonders belastet.

Hat Ihnen Ihre Ärztin/Ihr Arzt eine medikamentöse Therapie verordnet, ist es bei Hitzeperioden erforderlich, häufigere Kontrollen, etwa vermehrte Blutdruckkontrollen oder Blutzuckermessungen, durchzuführen. Denn bei heißen Temperaturen kann der Körper verstärkt oder verändert auf Arzneimittel reagieren. Manche Medikamente können die Regulation der Körpertemperatur, den Wasser-und Elektrolythaushalt beeinflussen oder wirken auf den Kreislauf. Ändern Sie Ihre Medikation nur auf Anweisung Ihrer Ärztin/Ihres Arztes. Beobachten Sie sich selbst! Bei plötzlich auftretenden oder ungewöhnlichen Symptomen kontaktieren Sie sofort Ihre Ärztin/Ihren Arzt. Ihre Ärztin/Ihr Arzt kann Sie beraten, worauf Sie bei einer Hitzewelle achten müssen, die Ihnen erlaubte Flüssigkeitsmenge bestimmen oder Empfehlungen für eine notwendige Anpassung der Ernährung oder der Medikamenteneinnahme geben.

Essen

Nehmen Sie mehrmals pro Tag kleinere und leicht verdauliche Mahlzeiten zu sich, das belastet den Kreislauf weniger. Am besten sind erfrischende, fettarme Speisen mit möglichst hohem Wasser-und Mineralstoffgehalt wie bspw. Gemüsesuppen, Salat, Gemüse, Obst, fettarme oder verdünnte Milchprodukte, wenig mageres Fleisch, evtl. Fisch. Um den Salzverlust durch vermehrtes Schwitzen auszugleichen, können – sofern medizinisch nichts dagegen spricht – die Mahlzeiten etwas kräftiger gesalzen werden. Müssen Sie eine Diät einhalten oder Ihre Kochsalzzufuhr einschränken, ziehen Sie die behandelnde Ärztin/den behandelnden Arzt zu Rate.

Trinken

Unabhängig davon, ob Sie Durst verspüren oder nicht, für gesunde Erwachsene ist eine Flüssigkeitszufuhr bei Hitze von mindestens zwei bis drei Liter Flüssigkeit über den Tag verteilt notwendig, bei stärkerem Schwitzen auch mehr. Meiden Sie alkoholhaltige, koffeinhaltige und stark gezuckerte Getränke, da sie dem Körper Wasser entziehen.

Um den Flüssigkeits- und Salzverlust des Körpers auszugleichen, sind Leitungswasser, verdünnte Obst- und Gemüsesäfte, ungesüßte Kräuter- oder Früchtetees am besten geeignet. Meiden Sie zu kalte Getränke und die Aufnahme von großen Flüssigkeitsmengen auf einmal, das kann Magen-Darm-Beschwerden verursachen. Außerdem muss der Körper Energie aufwenden, um ein kaltes Getränk auf Normaltemperatur zu erwärmen, wodurch wieder Wärme entsteht.

Wenn Sie aus medizinischen Gründen nur eingeschränkt Flüssigkeit zuführen dürfen, entwässernde Medikamente einnehmen, eine Erkrankung des Herz-Kreislaufsystems oder der Nieren haben, besprechen Sie mit der behandelnden Ärztin/dem behandelnden Arzt, wie Sie sich verhalten sollen.

Kleidung

Bekleiden Sie sich leicht mit hellen, luftigen-losen Baumwollstoffen oder anderen Naturfasern. Hilfreich sind auch Kühlbänder, die als Stirnband getragen werden, sowie Kühlwesten.

Aufenthalt im Freien/Sonnenschutz

Bleiben Sie – wenn dies möglich ist – in Gebäuden, vor allem zur heißen (Mittags-)Zeit und passen Sie Ihre Aktivitäten Ihrem subjektiven Wohlbefinden an. Vermeiden Sie anstrengende Tätigkeiten. Bleiben Sie soweit wie möglich im Schatten. Schützen Sie Ihren Kopf- und Nackenbereich durch eine Kopfbedeckung, tragen Sie Sonnenbrillen mit ausreichendem UV-Schutz und verwenden Sie Sonnencremen mit hohem Lichtschutzfaktor, die Sie entsprechend regelmäßig erneuern.

Abkühlen

  • Kühlen Sie sich ab, bspw. mit einer lauwarmen (nicht kalten) Dusche. Trocknen Sie sich nach dem Duschen nicht ab, das Wasser verdunstet und wirkt kühlend. Ebenso erfrischend sind das Eintauchen der Unterarme in kühles Wasser oder kalte Wickel. Ventilatoren können ein gewisses Wohlbefinden schaffen, indem sie für einen kühlenden Luftzug sorgen, sofern die Temperaturen nicht zu hoch liegen. Bei Hitze verschafft auch ein Fächer durch die bewegte Luft Kühlung.
  • Lüften Sie ausgiebig in den kühleren Morgen-, späten Abend- und Nachtstunden und schließen Sie während des Tages die Fenster, dunklen Sie die Räume durch Vorhänge, Rollos oder Jalousien ab. So bleiben die Innenräume eine Weile etwas kühler, wobei eine Beschattung mittels außen am Fenster angebrachter Systeme deutlich wirkungsvoller ist als solche, die innen am Fenster abdunkeln.
  • Verwenden Sie in der Nacht leichte Bettwäsche aus Naturseide. Das schützt vor Zugluft und wirkt zugleich kühlend. Bei einer Gasheizungsanlage können sich durch die Sonneneinstrahlung um die Fangköpfe am Dach heiße Luftstoppel bilden, wodurch die Abgasführung kurzfristig gestört werden kann. Daher sollten regelmäßig die Fenster kurz geöffnet werden.
  • Vermeiden Sie Wärmequellen in der Wohnung und schalten Sie unnötige Lichtquellen und Elektrogeräte aus. Benutzen Sie das Backrohr wenn möglich nicht während Hitzeperioden.
  • Ist es in der Wohnung trotz der oben angeführten Maßnahmen drückend heiß, ist ein klimatisierter Wohnbereich oder ein Aufenthalt in einer klimatisierten Umgebung für ein paar Stunden täglich geeignet das Risiko einer Gesundheitsbeeinträchtigung durch Hitze zu mindern. Sollten Sie ein Klimagerät benutzen, sollte dieses nicht zu stark herab gekühlt werden.

Vorbeugende Maßnahmen für den sommerlichen Hitzeschutz

Wärmedämmung

Ein wärmegedämmtes Haus spart nicht nur im Winter Heizkosten, sondern sorgt auch dafür, dass sich die Wohnung im Sommer weniger stark aufheizt. Sollten also die technischen und finanziellen Voraussetzungen gegeben sein, können Sie durch Dämmmaßnahmen den thermischen Komfort über das ganze Jahr erhöhen.

Speichermassen

Als Speichermassen werden Baumaterialien bezeichnet, die eine hohe Speicherkapazität für Wärme besitzen wie Beton, Ziegel oder Holz. Wände und Decken aus diesen Materialien helfen, die Innenraumtemperaturen länger kühl zu halten: Sie können die von außen eindringende Wärme aufnehmen und verlangsamen so deutlich einen Temperaturanstieg an Hitzetagen. Durch nächtliches Lüften können die tagsüber erwärmten Bauteile wieder auskühlen. In Massivbauweise errichtete Gebäude schützen also prinzipiell besser vor Hitze als in Leichtbauweise Gebautes.

Beschattung

Der Hauptgrund für eine Überwärmung der Wohnräume im Sommer ist die über Fenster und verglaste Türen eindringende Sonneneinstrahlung. Versuchen Sie deshalb, Ihre Fenster so gut wie möglich zu verschatten. Zu bedenken ist, dass im Sommer die Sonne mittags sehr hoch steht, sodass gegen Süden ausgerichtete Fenster wegen des steilen Lichteinfalls weniger Sonne in die Wohnräume lassen als gegen Osten oder Westen ausgerichtete Fenster. Südwestlich ausgerichtete Fenster sind in der Regel am dringendsten zu verschatten. Am effizientesten sind Außenjalousien. Diese sind allerdings kostenintensiver als Jalousien zwischen Fensterscheiben oder Vorhänge. Für Heimwerkerinnen und Heimwerker sind inzwischen Systeme zum Selbstbau von Fensterläden aus Holz erhältlich. Wirkungsvoll sind auch kleine Vordächer über den Fenstern. Unter den Rollos gibt es inzwischen spezielle Sonnenschutzrollos, welche eine das Sonnenlicht stark reflektierende helle Außenseite besitzen. Faltstores und Vorhänge sollten nicht zu dicht am Fenster befestigt werden, damit kein Wärmestau entsteht. Bei Fenstern, die nicht verschattet werden können, sind Sonnenschutzgläser oder -folien empfehlenswert. Diese können das Eindringen von Wärme stark herabsetzen. Allerdings schmälert das auch den Wärmeeintrag an Sonnentagen im Winter, wo dieser zur Senkung des Heizbedarfs gewünscht ist. Balkone können am wirkungsvollsten durch das Anbringen von Markisen geschützt werden.

Hitzeschutz durch die Natur

Wenn Sie einen eigenen Garten vor dem Fenster haben, können Sie auch Bäume, Büsche oder Kletterpflanzen vor hitzegefährdeten Fensterpartien pflanzen. Laubbäume lassen im Winter trotzdem das Licht herein.

Wichtige Nutzungshinweise

Auch der beste Sonnenschutz hilft nur, wenn er richtig eingesetzt wird. Schließen Sie bereits morgens alle Fenster und verdunkeln Sie zumindest all jene Fenster, bei denen tagsüber die Sonne hereinscheinen kann. Von spätabends bis in die frühen Morgenstunden sollten Sie hingegen lüften, um ihre Räume vor dem nächsten Hitzetag abzukühlen. Am effektivsten sind Querlüftungen oder Lüftungen von einem etwaigen unteren zu einem oberen Geschoß hin. Insbesondere ältere Personen sollten gleichzeitig darauf achten, selbst nicht direkt in der Zugluft zu liegen, da dies zu sommerlichen Erkältungen und Verspannungen führen kann. Insektengitter verhindern trotz geöffneter Fenster, dass Sie nachts von Gelsen belästigt werden.

Reduktion künstlicher Wärmequellen im Wohnraum

Je energieeffizienter Ihre Haushaltsgeräte wie Kühlschränke, TV-Geräte, PCs oder die elektrische Beleuchtung sind, desto weniger Wärme geben sie an den Raum ab. Lassen Sie in der heißen Zeit möglichst wenige Geräte eingeschaltet, verzichten Sie auch auf den Stand-by-Betrieb. Das spart zusätzlich unnötige Stromkosten. Ventilatoren oder Kühlgeräte Erst wenn Sie alle mechanischen Verschattungsmöglichkeiten und Hitzetipps ausgeschöpft haben und dennoch unter der Hitze leiden, sollten Sie an die Anschaffung eines Ventilators und zu allerletzt an die Anschaffung eines Raumklimageräts denken. Klimageräte machen zumeist Lärm, haben einen hohen Energieverbrauch und erhöhen in der Summe die städtischen Außentemperaturen, da sie die Raumwärme nach außen abführen. Bei regelmäßiger Verwendung während der Hitzeperiode fallen monatliche Mehrkosten an Strom in Höhe von 30,00 bis 50,00 Euro an.

Schattenplätze im Garten

Sofern Sie einen eigenen Garten besitzen, schaffen Sie sich am besten einen angenehmen Schattenplatz. Dabei ist zu bedenken, dass der Schatten von Bäumen meist kühler ist als der von Vordächern, Sonnensegeln oder Schirmen, da Pflanzen durch Verdunstung zusätzlich kühlen und Blätter auch Infrarotstrahlung absorbieren.

Lagerung von Medikamenten bei Hitze

Arzneimittel können durch äußere Einflüsse wie etwa Hitze, Licht, Staub oder Feuchtigkeit unbrauchbar werden, ihre Wirkung teilweise verlieren, im schlimmsten Fall sogar schädlich wirken. Das Verfalldatum auf der Verpackung gilt nur bei sachgerechter Lagerung. Diese ist auf der Arzneimittelverpackung oder im Beipacktext vermerkt. Nach Anbruch eines Arzneimittels ist die tatsächliche Haltbarkeit sehr oft kürzer. Für die meisten Arzneimittel ist eine Lagerung bei Zimmertemperatur unter 25 Grad Celsius, licht- und feuchtigkeitsgeschützt, vorgesehen. Manche Arzneimittel wie bspw. Impfstoffe, Insulin oder einige gebrauchsfertig gemachte Antibiotika, müssen jedoch im Kühlschrank bei zwei bis acht Grad Celsius aufbewahrt werden. Hinweise zur korrekten Lagerung finden Sie in der Gebrauchsinformation bzw. erhalten Sie bei Ihrer Apothekerin/Ihrem Apotheker.

  • Bewahren Sie Arzneimittel in der schützenden Originalverpackung auf.
  • Setzen Sie Arzneimittel nicht direkter Sonneneinstrahlung oder Hitze aus.
  • Arzneimittel keinesfalls im Auto lagern, da dort die Temperaturen sehr hoch werden können.
  • Behältnisse wie Fläschchen, Brausetablettenröhrchen und Medikamentendöschen immer fest verschließen.
  • Arzneimittel im kühlsten Raum der Wohnung aufbewahren, bspw. im Schlafzimmer. Nicht geeignet sind die Küche oder das Badezimmer wegen der Temperaturschwankungen und der teils hohen Luftfeuchtigkeit.
  • Achten Sie auf Veränderungen Ihrer Arzneimittel wie bspw. Auftreten eines üblen Geruchs, Verfärbungen, Ausflockungen, Verflüssigung usw.
  • Sind Sie wegen der Lagerung oder einer möglichen Hitzeschädigung Ihrer Medikamente unsicher, holen Sie jedenfalls den Rat der Apothekerin/des Apothekers Ihres Vertrauens ein.
  • Verwenden Sie zum Transport kühlkettenpflichtiger Arzneimittel eine dafür geeignete Kühltasche.

Das Hitzewarnsystem der ZAMG

Die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik  (ZAMG) stellt auf ihrer Website täglich aktualisierte Informationen der Hitzebelastung zur Verfügung und informiert  bezirksweise und österreichweit über Belastungsstufen „erhöhte Belastung“, „starke Belastung“ und „extreme Belastung“ für bis zu vier Tage im voraus. Die Belastungsstufen werden auf Basis der sogenannten „gefühlten Temperatur“ ermittelt. Diese beschreibt das durchschnittliche subjektive Temperaturempfinden eines Menschen mit einer der Jahreszeit entsprechenden Bekleidung.

Ist mit einer starken Hitzebelastung an drei aufeinanderfolgenden Tagen zu rechnen, wird zusätzlich zu den Informationen über die Website der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik auch direkt die Wiener Landessanitätsdirektion verständigt, welche die Wiener Stadtmedien sowie Sanitäts- und Hilfsorganisationen informiert.

Quelle: Wiener Hitzeratgeber

Weiterführende Info

Wiener Hitzewarndienst

Wiener Hitzeratgeber

Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik

Umweltberatung: Kühle Räume im Sommer