Herbstsymposium 2025: Forschung im Fokus
Beim diesjährigen Herbstsymposium stand der weltweit größte Fachkongress zu Multipler Sklerose, ECTRIMS 2025, im Mittelpunkt. Österreichische Expertise ist beim ECTRIMS traditionell stark vertreten. Eine Stimme davon ist Dr. Gabriel Bsteh, der unser Symposium eröffnete. Er präsentierte seine persönlichen Kongress-Highlights, darunter die neuen McDonald-Kriterien 2024, die frühere und präzisere Diagnosen ermöglichen. Spannend waren zudem Dr. Bstehs Einblicke in aktuelle Therapieentwicklungen und in das erweiterte Monitoring durch Health Care Professionals wie etwa MS-Nurses. Dabei betonte er auch besonders die aktive Rolle der Patientinnen und Patienten: Als Expert:innen ihres eigenen Lebens mit MS liefern sie entscheidenden Input für Forschung und Behandlung. Ihre Erfahrung, ihre Expertise, ihre Perspektiven: Sie sind unverzichtbar für Forschung, Versorgung und „Shared Decision Making“.
“Research about us should never be done without us”
In der anschließenden Podiumsdiskussion mit Dr. Gabriel Bsteh, Dr. Benjamin Reutterer und Sonja Wieszmüllner, DGKS, MA, moderiert durch Christian Strasser ging es dann genau darum: Wie kann Patient Involvement gelingen? Wie wird man Expert:in für sich selbst? Und wie können Pflege, Forschung und Menschen mit MS im eigenen Tempo und ohne Druck ein starkes Team bilden?
Die verschiedenen Blickwinkel aus Forschung, Pflege und dem Leben mit MS sorgten für eine spannende Gesprächsrunde und für Fragen aus dem Publikum gab es ebenfalls genügend Raum. Beim anschließenden Buffet bot sich dann eine schöne Gelegenheit für den Austausch innerhalb der MS-Gemeinschaft.
Das Team der MS-Gesellschaft freut sich immer wieder sehr darüber, zahlreiche bekannte und neue Gesichter bei unseren Symposien persönlich anzutreffen.
Sie konnten dieses Mal nicht dabei sein? Hier finden Sie eine Aufzeichnung der Veranstaltung
