junge Frau im Rollstuhl versteckt sich hinter Laptop, Bildnachweis: Andi Weiland | Gesellschaftsbilder.deDienstfreistellung für Risikogruppen bis 31. Mai 2022 verlängert: Gesundheitsschutz von Erwerbstätigen mit Vorerkrankungen

Arbeits- und Gesundheitsministerium sorgen mit einer gemeinsamen Verordnung dafür, dass die Dienstfreistellung für Risikogruppen um weitere zwei Monate bis Ende Mai 2022 verlängert wird.

Durch die aktuell gültige Verordnung können Personen freigestellt werden, die trotz Impfung schwere Verläufe zu befürchten haben oder aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können.

Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber können eine Überprüfung des Risiko-Attests von den Betroffenen verlangen und sind verpflichtet, in erster Linie die Möglichkeit von Homeoffice oder anderen Schutzmaßnahmen am Arbeitsplatz zu prüfen. Falls keinerlei Schutzvorkehrungen möglich sind, die am Arbeitsplatz vorgenommen werden können, oder Homeoffice nicht praktikabel ist, können betroffene Beschäftigte freigestellt werden. Im Fall einer Freistellung erhalten Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber wie bisher die Entgeltkosten für die Freistellung zu 100 Prozent rückerstattet. Der Schutz von besonders vulnerablen Menschen hat, gerade am Arbeitsplatz, besondere Bedeutung und ist angesichts der aktuellen Infektionslage sehr wichtig.

Die Freistellungsregelung für Risikogruppen wurde im Mai 2020 zum Schutz von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern beschlossen, die bedingt durch die Pandemie einem erhöhten Gesundheitsrisiko ausgesetzt sind. Nachdem die Regelung im vergangenen Sommer aufgrund der virologisch stabilen Lage vorübergehend ausgesetzt wurde, wurde sie im Dezember 2021 reaktiviert und gesetzlich adaptiert.

https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/BgblAuth/BGBLA_2022_II_121/BGBLA_2022_II_121.html