Überblick über die aktuellen Corona-Regeln

Bild: Coronavirus in Nahaufnahme, Text: Corona-Regeln  ausgegeben vom Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege  und Konsumentenschutz, Credit: Canva

Seit 14. September ist ein Mund-Nasenschutz in folgenden Bereichen zu tragen:

  • in öffentlichen Verkehrsmitteln und Taxis
  • in sämtlichen Betriebsstätten für Kundinnen und Kunden sowie Personal im Kundenbereich in geschlossenen Räumen (z.B. Supermarkt, Autohandel, Banken, Versicherungen, Friseure, Apotheken, etc.)
  • in Verwaltungsbehörden und Verwaltungsgerichten für den Parteienverkehr
  • in Bädern für Badegäste und Personal bei Kundenkontakt in geschlossenen Räumen (ausgenommen Feuchträumen, wie Duschen und Schwimmhallen)
  • in der Gastronomie für Personal bei Kundenkontakt in geschlossenen Räumen
  • In Beherbergungsbetrieben (Hotellerie) für Gäste und Personal bei Kundenkontakt in allgemein zugänglichen Bereichen in geschlossenen Räumen. Bei Gastronomie-Betrieb gelten die Gastronomieregeln
  • in Sportstätten für Gäste und für Personal bei Kundenkontakt in geschlossenen Räumen (Ausgenommen bei Sportausübung)
  • in Museen, Ausstellungen, Bibliotheken, Archiven sowie sonstigen Freizeiteinrichtungen für Gäste und Personal bei Kundenkontakt in geschlossenen Räumen
  • bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen (ausgenommen am zugewiesenen Sitzplatz, wobei ein MNS dennoch zu tragen ist, wenn trotz Freihalten der seitlich daneben befindlichen Sitzplätze der Meterabstand nicht eingehalten werden kann)
  • im Besucherbereich von Fach- und Publikumsmessen, wenn der 1-Meter-Abstand nicht eingehalten werden kann
  • in Seil- und Zahnradbahnen, Reisebussen und im Innenbereich von Ausflugsschiffen
  • wenn auf Grund der Eigenart der Dienstleistung der Mindestabstand von einem Meter nicht eingehalten werden kann (z.B. bei Pflege- und Gesundheitsdienstleistungen)
  • bei Dienstleistungen, wenn der 1-Meter-Abstand nicht eingehalten werden kann oder keine anderen Schutzmaßnahmen (z.B. Plexiglasscheibe) vorhanden sind
  • bei Demonstrationen, wenn der 1-Meter-Abstand nicht eingehalten werden kann

Die Betreibenden sowie deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben bei Kundenkontakt einen Mund-Nasenschutz zu tragen, sofern zwischen den Personen keine sonstige geeignete Schutzvorrichtung zur räumlichen Trennung vorhanden ist, die das gleiche Schutzniveau gewährleistet.

Abweichend von den bundeseinheitlichen Regelungen kann es Zusatzregelungen entsprechend der Corona-Ampel geben. Diese finden Sie auf corona-ampel.gv.at.

Gastronomie

  • Essen und Trinken ist in geschlossenen Räumen nur im Sitzen an Verabreichungsplätzen erlaubt.
  • Vom erstmaligen Betreten der Betriebsstätte bis zum Einfinden am Verabreichungsplatz hat der Kunde gegenüber anderen Personen, die nicht zu seiner Besuchergruppe gehören, einen Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten. Beim Verlassen des Verabreichungsplatzes hat der Kunde gegenüber anderen Personen, die nicht zu seiner Besuchergruppe gehören, einen Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten.
  • Sperrstunde: 1:00 Uhr
  • Das Personal hat bei Kundenkontakt in geschlossenen Räumen einen MNS zu tragen, sofern zwischen den Personen keine sonstige geeignete Schutzvorrichtung zur räumlichen Trennung vorhanden ist, die das gleiche Schutzniveau gewährleistet.

Fach- und Publikumsmessen sind möglich

  • Bewilligung durch Bezirksverwaltungsbehörde ist notwendig
  • Bestellung eines COVID-19-Beauftragten und Präventionskonzept sind notwendig; dieses hat insbesondere zu enthalten:
  • Steuerung der Besucherströme inkl. Time-slots
  • Schulung der MitarbeiterInnen
  • Hygiene-Maßnahmen
  • Regelungen bei Auftreten einer Infektion
  • Im Besucherbereich von Fach- und Publikumsmessen ist ein MNS zu tragen, wenn der 1-Meter-Abstand nicht eingehalten werden kann.
  • Bei Gastronomie-Betrieb gelten die Gastronomieregeln
  • Für Einzelveranstaltungen wie zum Beispiel Vorträgen oder Seminaren im Rahmen von Fach- und Publikumsmessen gelten die Besucherhöchstgrenzen der Veranstaltungen.

Veranstaltungen

Als Veranstaltung gelten insbesondere geplante Zusammenkünfte und Unternehmungen zur Unterhaltung, Belustigung, körperlichen und geistigen Ertüchtigung und Erbauung. Dazu zählen jedenfalls kulturelle Veranstaltungen, Sportveranstaltungen, Hochzeiten, Filmvorführungen, Ausstellungen, Vernissagen, Kongresse, Angebote der außerschulischen Jugenderziehung und Jugendarbeit, Schulungen und Aus- und Fortbildungen.

Es besteht die Möglichkeit, Veranstaltungen mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen mit bis zu 1500 Personen in geschlossenen Räumen und mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen mit bis zu 3000 Personen im Freiluftbereich durchzuführen. Veranstaltungen mit mehr als 500 Personen in geschlossenen Räumen und mehr als 750 Personen im Freiluftbereich benötigen einer Bewilligung der örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde.

Weiters gelten u.a. folgende allgemeine Auflagen:

  • Bei Gastronomiebetrieben gelten die Gastronomieregeln.
  • Bei Veranstaltungen mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen entfällt beim Sitzen der Mund-Nasenschutz, wenn dadurch der 1-Meter-Abstand eingehalten wird oder eine sonstige geeignete Schutzvorrichtung zur räumlichen Trennung vorhanden ist, die das gleiche Schutzniveau gewährleistet
  • Veranstaltungen mit über 200 Personen haben eine/n COVID-19 Beauftragte/n zu bestellen und ein entsprechendes COVID-19-Präventionskonzept zu erarbeiten und umzusetzen.
  • Für Veranstaltungen ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze (etwa Stehveranstaltungen) gilt in geschlossenen Räumen die maximale Personen-Höchstzahl von 50.
  • Für Veranstaltungen ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze (etwa Stehveranstaltungen) gilt im Freien die maximale Personen-Höchstzahl von 100.
  • Für Veranstaltungen mit zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze gilt in geschlossenen Räumen die maximale Personen-Höchstzahl von 1500.
  • Für Veranstaltungen mit zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze gilt im Freien die maximale Personen-Höchstzahl von 3000.
  • Dabei ist der 1-Meter-Mindestabstand einzuhalten (Personen, die im gemeinsamen Haushalt leben, sind davon ausgenommen) und in geschlossenen Räumen ist auch ein MNS zu tragen.
  • Für alle Veranstaltungen gilt: Die für die Durchführung der Veranstaltung notwendigen Personen sind von der maximal zulässigen Personenanzahl ausgenommen (z.B.: Darstellerinnen und Darsteller, Orchester).

Quelle: Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz