Reha-Einrichtungen nehmen teilweise wieder Betrieb auf

Nachdem der Großteil der Rehabilitationseinrichtungen aufgrund der COVID-19-Pandemie am 19. März 2020 geschlossen wurde, öffnen die Reha-Anbieter seit Anfang Mai schrittweise wieder ihre Einrichtungen. Die Sozialversicherungsträger verlängerten aufgrund der Coronavirus-Krise die Fristen für Anträge auf Rehabilitation. Patientinnen und Patienten müssen somit nicht befürchten, dass ein vor längerer Zeit beantragter Reha-Antrag ausläuft.

Neurologisches Rehabilitationszentrum Baumgarten, Foto: Kerstin Huber-Eibl

So beginnt beispielsweise die VAMED ab sofort mit der schrittweisen Wiederinbetriebnahme ihres ambulanten und stationären Rehabilitationsangebots. Das von der Sozialversicherung der Selbständigen (SVS) betriebene Neurologische Rehabilitationszentrum Rosenhügel  hat seinen Betrieb durchgehend aufrechterhalten.

Hohe Hygiene- und Schutzmaßnahmen

Vor dem Beginn eines Rehabilitationsaufenthalts werden die Patientinnen und Patienten auf eine COVID-19-Infektion gescreent, auch das Personal wird laufend getestet. Sicherheitsvorkehrungen wie beispielsweise tägliche Fiebermessungen, strikte Abstandsregelungen, das Tragen von Schutzmasken und laufende Desinfektionsmaßnahmen ermöglichen, dass alle Behandlungsformen zur Verfügung gestellt werden können. Die Patientinnen und Patienten profitieren zudem von Kleingruppentherapien, da aufgrund der Abstandsregelungen das Therapieprogramm in kleineren Einheiten als gewöhnlich stattfindet.