Corona-Virus: Unterstützungs-Maßnahmen der Stadt Wien

> Information und Unterstützung für Risikogruppen
> Kurzparkzonen aufgehoben
> Taxigutscheine für Wienerinnen und Wiener ab 65 Jahren
> Wiener Garagen bieten vergünstigte Stellplätze
> Parteienverkehr in Wiener Ämtern nur noch elektronisch
> Nachbarschafts-Telefon für Wienerinnen und Wiener

Corona-Virus: Unterstützungs-Maßnahmen der Stadt Wien

Information und Unterstützung für Risikogruppen ohne Angehörige

Als Risikogruppe gelten Menschen über 65 Jahre sowie Personen mit Vorerkrankungen. Diese Menschen brauchen besonderen Schutz, aber auch solidarische Unterstützung im Alltag. Die Stadt Wien unterstützt dabei. Die allgemeine Aufforderung, soziale Kontakte zu vermeiden und nach Möglichkeit zu Hause zu bleiben, gilt für die Risikogruppe ganz besonders. Das dient dem Schutz dieser Personengruppe und hilft, die Ausbreitung des Corona-Virus zu bremsen.

Servicenummer 01 4000 4001

Wenn Sie zu einer Risikogruppe gehören und Hilfe bei der Organisation des Alltags brauchen, wenden Sie sich an 01 4000 4001. Unter dieser Nummer wird konkrete Unterstützung für jene Risikogruppe, die vom Corona-Virus besonders gefährdet ist, organisiert: Ältere Menschen und insbesondere jene Wienerinnen und Wiener, die derzeit nicht auf Unterstützung im Alltag durch Angehörige oder die Nachbarschaft zählen können. Das Hilfsangebot ist individuell und wird von Fall zu Fall entschieden.

Eine dieser Lösungen kann die Zustellung von lebensnotwendigen Nahrungsmitteln und Alltagsgütern sein. Die Stadt schnürt ein Paket aus Trockenprodukten, Obst, Gemüse, Haltbarmilch und Klopapier, das nach vorheriger Kontaktaufnahme vor die Haustüre gebracht wird. Auch notwendige Medikamente oder benötigtes Brennholz können organisiert werden. Für Gesundheits- und Pflegeleistungen sowie Wäsche waschen, Putzen, und den Einkauf von speziellen Lebensmitteln vermittelt die Service-Hotline den Kontakt an die dafür jeweils zuständigen Organisationen.

Die Service-Hotline 01 4000 4001 ist rund um die Uhr besetzt.  25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind dafür im Einsatz.

Kurzparkzonen aufgehoben

Die Stadt Wien hebt die bestehende Kurzparkzonen-Regelung zeitlich begrenzt auf. Gebühren in Form von ausgefüllten Parkscheinen, Parkuhren oder digitale Zahlungen via Apps müssen somit seit 17. März 2020 in den bisherigen Kurzparkzonen nicht entrichtet werden. Parken ohne Parkschein ist damit erlaubt. Auch die maximale Abstellzeit muss von Betroffenen nicht beachtet werden.

Anrainer- und Behindertenparkplätze sowie Ladezonen, Halte- und Parkverbote und andere Regelungen rund um das Abstellen von Autos gelten aber weiterhin. Mit dieser Maßnahme will die Stadt Wien große Menschenansammlungen in den Öffis und damit die Ansteckungsgefahr weiter reduzieren.

Taxigutscheine für Wienerinnen und Wiener ab 65 Jahren

Die Stadt Wien stellt in Kooperation mit den Wiener Taxifunkzentralen allen Wienerinnen und Wienern ab 65 Jahren einen Taxigutschein im Wert von 50,00 EUR pro Person zur Verfügung. Dieser Gutschein wird den betroffenen Haushalten zugeschickt.

Wiener Garagen bieten vergünstigte Stellplätze

Seit 18. März 2020 stehen in Wien 10.000 Garagenplätze zu einem günstigen Tagestarif zu jeweils 5,00 EUR bereit.  Bis zum Ende der Woche sollen insgesamt rund 30.000 vergünstigte Stellplätze in den Garagen zur Verfügung stehen. Die Liste mit teilnehmenden Parkhäusern ist nach Bezirken geordnet.

Parteienverkehr in Wiener Ämtern nur noch elektronisch

Um die Gefahr der Ansteckung mit dem Coronavirus so gering wie möglich zu halten, haben die Bezirksämter und Dienststellen der Stadt Wien – die Parteienverkehr mit Antragstellungen anbieten – auf Online-Betrieb und Telefonservice umgestellt. In absolut dringend notwendigen Fällen kann über die Bezirksämter oder Dienststelle eine telefonische Terminvereinbarung erfolgen (Bankomatkartenverlust, Schlüssel verloren, etc.).

Bis auf weiteres sollten Amtswege und Anträge online abgewickelt werden. Das Online-Portal der Stadt Wien bietet in seinem Virtuellen Amt alle Voraussetzungen dafür. Sind die Amtswege nicht dringend, sollten diese überhaupt bis auf weiteres verschoben werden.

Die Bereiche der Basisversorgung von Wien stehen weiterhin, wie bisher, zur Verfügung. Dazu zählen die Wiener Spitäler und Betreuungseinrichtungen, Einsatzkräfte, Müllabfuhr, Öffis, Wasser-, Gas- und Stromversorgung, etc. Kindergärten, Volksschulen, AHS-Unterstufen und Neue Mittelschulen (NMS) bleiben für Eltern mit wirklich dringendem Betreuungsbedarf geöffnet.

Nachbarschafts-Telefon für Wienerinnen und Wiener

Alle Wienerinnen und Wiener, die Unterstützung in ihrer Nachbarschaft brauchen, können sich werktags von 9:00 bis 16:00 Uhr beim Nachbarschafts-Telefon 01 24503 25960 melden. Es ergänzt die zentrale Hotline der Stadt, die für allgemeine Anfragen da ist.

Die Telefonnummer von wohnpartner ist telefonische Anlaufstelle für nachbarschaftliche Fragen und Sorgen – wie können wir v.a. älteren Mitmenschen im Alltag helfen, ohne sie oder sich selbst zu gefährden? Was tun Kinder ohne Park und Spielplatz? Was sind Spiel-, Lern- und Beschäftigungsmöglichkeiten, damit Kindern und Jugendlichen zuhause nicht die Decke auf den Kopf fällt?

Für Fragen im eigenen Bezirk bzw. Grätzel sind die neun wohnpartner-Hauptlokale zuständig. Auch sie sind telefonisch zwischen 9 und 16 Uhr (montags bis freitags) telefonisch erreichbar und bieten u.a. folgende Services an:

  • Telefonische Beratung in Sachen Nachbarschaft
  • Vernetzung der Mieterinnen und Mieter
  • Aufnahme von individuellen Bedürfnissen und Suche nach    entsprechenden Angeboten/Hilfestellungen
  • Aufnahme von freiwilligen Hilfsangeboten und Vermittlung
  • Förderung von Nachbarschaftsinitiativen und Ideen wie Bücher-, Spiele- und Pflanzentauschbörsen, wobei natürlich die Sicherheitsvorschriften eingehalten (Abstellung vor der Haustüre, Sicherheitsabstände, etc.) werden.
  • Sammeln, Sichten und Umsetzen von weiteren Ideen der Bewohnerinnen und Bewohner
  • Kommunikation über bereits existierende Facebookgruppen

Telefonnummern der Hauptlokale

Weitere Informationen finden Sie auf der Info-Seite der Stadt Wien zum Corona-Virus

📞 MS-Hotline: 0800 311 340 📞 Wiener Betreuungs-Hotline für Risikogruppen: 01 4000 4001 📞 Gesundheitshotline: 1450 📞 Fragen zum Coronavirus: 0800 555 621 📞 Psychosoziale Info: 01 4000 530 60 📞 Telefonseelsorge: 142 📞 Sozialpsychiatrischer Notdienst: 01 313 30 📞 Frauennotruf Wien: 01 71 71 9 📞 Kinderschutzzentrum Wien: 01 4000 8011 📞 Rat auf Draht: 147

📞 MS-Hotline: 0800 311 340
📞 Wiener Betreuungs-Hotline für Risikogruppen: 01 4000 4001
📞 Gesundheitshotline: 1450
📞 Fragen zum Coronavirus: 0800 555 621
📞 Psychosoziale Info: 01 4000 530 60
📞 Telefonseelsorge: 142
📞 Sozialpsychiatrischer Notdienst: 01 313 30
📞 Frauennotruf Wien: 01 71 71 9
📞 Kinderschutzzentrum Wien: 01 4000 8011
📞 Rat auf Draht: 147

Bild: Frau liegt mit Tasse Tee im Bett, Text: Wir danken für jede noch so kleine Spende, damit wir Menschen mit Multipler Sklerose zuverlässig beraten und informieren können