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Stadt Wien fördert Sonnenschutz

//Stadt Wien fördert Sonnenschutz

Stadt Wien fördert Sonnenschutz

Im Rahmen der Verschattungsoffensive der Stadt Wien gibt es ab Ende 2019 für Rollläden, Jalousien  und Markisen einen Zuschuss von 50 % der Kosten. Die Aktion richtet sich an Wohnungsnutzende von Miet- und Eigentumswohnungen. Sie gilt für geförderte und freifinanzierte Wohnhäuser, die mindestens 20 Jahre alt sind.

Außenjalousien, Credit: Artemis Faul, Unsplash

Die Stadt Wien fördert die Montage von außenliegendem Sonnenschutz mit bis zu 1.500 EUR pro Wohneinheit.

„Außenliegender Sonnenschutz wie Rollläden, Jalousien und Markisen können bei Sommerhitze spürbare Verbesserung bringen und das sommerliche ‚Aufheizen‘ von Wohnräumen wirklich deutlich reduzieren. Wichtig ist mir, dass sich unsere Nachrüstaktion an die Wohnungsnutzenden von Miet- und Eigentumswohnungen richtet und für geförderte wie freifinanzierte Wohnhäuser gilt – damit ist eine größtmögliche Auswirkung gesichert.“
Wohnbaustadträtin Kathrin Gaal.

Voraussetzungen für die Förderung

  • Zum Erhalt einer Förderung muss das nachzurüstende Gebäude mehr als 20 Jahre alt sein.
  • Die Rechnung und ein Qualitätsnachweis müssen in der MA50 vorgelegt werden.
  • Mieterinnen und Mieter müssen zudem die Zustimmung der Hauseigentümerin bzw. des Hauseigentümers einholen.
  • Die Förderung steht selbstverständlich auch und gerade Bewohnerinnen und Bewohnern von Gemeindebauten offen.
  • Innerhalb von Schutzzonen ist eine Bewilligung durch die MA 19 notwendig.
  • Die Förderaktion startet mit Beschluss im Gemeinderat im Dezember und läuft bis Ende 2025.

Die Multiple Sklerose Gesellschaft begrüßt die Verschattungsoffensive, da Hitze bei einem Großteil der Menschen mit Multipler Sklerose  zu einer vorübergehenden Verschlechterung der Krankheitssymptome führt, die an die Auswirkungen eines Schubes erinnern. Sobald die Umgebungstemperatur (Hitze) bzw. die Körpertemperatur (Fieber) wieder auf Normalwerte sinkt, vergehen die Symptome. Dieses Phänomen wird auch als Uhthoff-Phänomen bezeichnet.

Quelle: Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien

Von |2019-11-21T21:12:04+01:0021. Nov. 2019|