Welt MS Tag

Seit die Multiple Sclerosis International Federation (MSIF) im Jahr 2009 den Welt MS Tag initiiert hat, finden jeden Mai rund um den Erdball MS-Awareness-Kampagnen statt, die über die Multiple Sklerose aufklären und Betroffene vor den Vorhang holen. Die Kampagne mündet schließlich im Welt MS Tag, der jährlich am letzten Mittwoch im Mai stattfindet.

Welt-MS-Tag

Welt-MS-Tag 2018

Das Motto des Welt-MS-Tags 2018 lautet #bringinguscloser.
Das Motto des Welt-MS-Tags 2018 lautet #bringinguscloser.
Welt-MS-Tag
Welt-MS-Tag

Der Welt-MS-Tag 2018 findet am 30. Mai statt und widmet sich der MS-Forschung.

Die Kampagne läuft unter dem Motto #bringinguscloser und verfolgt das Ziel, von Multipler Sklerose betroffene Menschen mit jenen zu vernetzen, die an der MS-Forschung beteiligt sind – beispielsweise in der Wissenschaft und Krankenpflege tätige Personen, Studierende, Fundraiser oder Freiwillige.

Dadurch soll die Gelegenheit wahrgenommen werden, näher zusammenzurücken und sowohl jene Errungenschaften zu feiern, die im Bereich der MS-Forschung bislang erzielt wurden als auch unsere Hoffnungen für die Zukunft zu teilen.

Wie auch in den vergangenen Jahren wird die MS-Gesellschaft Wien am 30. Mai eine große Veranstaltung für Betroffene, Angehörige und an MS Interessierte organisieren.

Welt MS Tag 2017

Die MS-Gesellschaft Wien nahm den Welt-MS-Tag zum Anlass, um auf die Anliegen von Betroffenen aufmerksam zu machen und lud zu einer Veranstaltung unter dem Motto „Lebensqualität leben“ in die Räumlichkeiten des Arbeiter-Samariter-Bundes Wien im 15. Wiener Gemeindebezirk.

Lebensqualität leben

Trotz des schwülheißen Wetters war der Andrang zu dem Impulsvortrag „Lebensqualität und Multiple Sklerose“ von Dr. Martina Esberger-Chowdhury und dem von Mag. Ina Sabitzer moderierten Podiumsgespräch enorm. Auch die für den Welt-MS-Tag angefertigten „orange ribbons“ gingen weg wie „warme Semmeln“. Lebensqualität nicht vom Behinderungsgrad abhängig machen

Der Präsident der MS-Gesellschaft Wien, Univ.-Prof. Dr. Fritz Leutmezer, hat mit seinem Team an der MS-Ambulanz im Wiener AKH die Lebensqualität von 200 Patienten untersucht und herausgefunden, dass diese unabhängig vom Grad der Behinderung sei. Er empfahl beim Podiumsgespräch allen Betroffenen, vor allem ihre Stärken in den Vordergrund zu stellen, an der individuellen Lebenseinstellung zu arbeiten und darauf zu achten, was ihnen wichtig sei.

Permanent an sich arbeiten

Der Marathonläufer Martin Geicsnek erklärte, dass die multiple Sklerose sein Leben positiv beeinflusst habe, da er seit der Diagnose vor 21 Jahren andere Prioritäten setze als zuvor. Er gehe mit seinem Körper achtsamer um und habe sich trotz 25 Krankheitsschüben dem Extremsport verschrieben – wenn auch mit Einschränkungen. So könne er zwar Ultramarathons laufen und den Kilimandscharo besteigen, aber aufgrund seiner Erkrankung, die er als „Rucksack“ bezeichnete, den er immer mit sich trage, nicht auf einem Bein stehen.

Das Leben genießen

Geicsneks Ehefrau Helga Marwan-Schlosser fungiert als Leiterin des Wohnhauses des Vereins Lebensraum und ist ebenso Marathonläuferin. Sie schilderte, wie sie mit der Erkrankung ihres Mannes umgehe und betonte die Bedeutung der Partnerschaft. Gemeinsames Erleben – davon ist Marwan-Schlosser überzeugt – könne das Leben von MS-Patienten positiv beeinflussen.

Eigenverantwortung und Selbstbestimmung wahrnehmen

Für die Leiterin des MS-Tageszentrums der Caritas Socialis, DGKS Ramona Rosenthal, bedeutet Lebensqualität, dass sie sie selbst bleiben könne – sowohl im beruflichen als auch im privaten Umfeld. Da alle MS-Betroffenen ihren „eigenen Kilimandscharo“ zu erklimmen hätten, sei es von besonderer Bedeutung, stets danach bestrebt zu sein, sich um sich selbst kümmern zu können, so Rosenthal. Um dieses Ziel zu erreichen, empfiehlt sie, dafür den „eigenen Werkzeugkoffer“ zu füllen.

Neben etlichen Mitgliedern der MS-Gesellschaft Wien, dem ASBÖ-Wien-Geschäftsführer Mag. Oliver Löhlein, Vertreterinnen des ÖAMTC und der ehemaligen Justizministerin Mag. Claudia Bandion-Ortner überzeugte sich auch der Anwalt für Gleichbehandlungsfragen für Menschen mit Behinderungen, Dr. Hansjörg Hofer, von der Arbeit der MS-Gesellschaft Wien und steckte sich ein oranges MS-Ribbon an das Revers seines Sakkos.

Das war der Welt-MS-Tag 2017

Karin Krainz-Kabas (Geschäftsführerin MS-Gesellschaft Wien)
Karin Krainz-Kabas (Geschäftsführerin MS-Gesellschaft Wien)
Mag. Ina Sabitzer (Moderatorin) und Karin Krainz-Kabas (Geschäftsführerin MS-Gesellschaft Wien)
Mag. Ina Sabitzer (Moderatorin) und Karin Krainz-Kabas (Geschäftsführerin MS-Gesellschaft Wien)
Karin Krainz-Kabas (Geschäftsführerin MS-Gesellschaft Wien), DGKS Ramona Rosenthal (Leiterin des MS-Tageszentrums der Caritas Socialis) und Dr. Martina Esberger-Chowdhury
Karin Krainz-Kabas (Geschäftsführerin MS-Gesellschaft Wien), DGKS Ramona Rosenthal (Leiterin des MS-Tageszentrums der Caritas Socialis) und Dr. Martina Esberger-Chowdhury
Karin Krainz-Kabas (Geschäftsführerin MS-Gesellschaft Wien) begrüßt mehr als 100 Gäste.
Karin Krainz-Kabas (Geschäftsführerin MS-Gesellschaft Wien) begrüßt mehr als 100 Gäste.
Barbara Sturm (Sturm Direkt Marketing, Veranstalterin), Ina Sabitzer (Moderatorin) und Karin Krainz-Kabas (Geschäftsführerin MS-Gesellschaft Wien)
Barbara Sturm (Sturm Direkt Marketing, Veranstalterin), Ina Sabitzer (Moderatorin) und Karin Krainz-Kabas (Geschäftsführerin MS-Gesellschaft Wien)
Mag. Claudia Bandion-Ortner, ASBÖ Wien-Geschäftsführer Mag. Oliver Löhlein, Karin Krainz-Kabas
Mag. Claudia Bandion-Ortner, ASBÖ Wien-Geschäftsführer Mag. Oliver Löhlein, Karin Krainz-Kabas
Mitarbeiterinnen der MS-Gesellschaft Wien
Mitarbeiterinnen der MS-Gesellschaft Wien
Team Sturm Direkt Marketing
Team Sturm Direkt Marketing
ASBÖ Wien-Geschäftsführer Mag. Oliver Löhlein
ASBÖ Wien-Geschäftsführer Mag. Oliver Löhlein
Infomaterial
Infomaterial
v.l.n.r.: Mag. Ina Sabitzer, Helga Marwan-Schlosser, Martin Geicsnek, DGKS Ramona Rosenthal, Univ. Prof. Dr. Fritz Leutmezer, Dr. Martina Esberger-Chowdhury
v.l.n.r.: Mag. Ina Sabitzer, Helga Marwan-Schlosser, Martin Geicsnek, DGKS Ramona Rosenthal, Univ. Prof. Dr. Fritz Leutmezer, Dr. Martina Esberger-Chowdhury
DGKS Ramona Rosenthal (Leiterin des MS-Tageszentrums der Caritas Socialis) und Univ. Prof. Dr. Fritz Leutmezer (Präsident der MS-Gesellschaft Wien)
DGKS Ramona Rosenthal (Leiterin des MS-Tageszentrums der Caritas Socialis) und Univ. Prof. Dr. Fritz Leutmezer (Präsident der MS-Gesellschaft Wien)
DGKS Ramona Rosenthal (Leiterin des MS-Tageszentrums der Caritas Socialis) und Univ. Prof. Dr. Fritz Leutmezer (Präsident der MS-Gesellschaft Wien)
DGKS Ramona Rosenthal (Leiterin des MS-Tageszentrums der Caritas Socialis) und Univ. Prof. Dr. Fritz Leutmezer (Präsident der MS-Gesellschaft Wien)
Mag. Ina Sabitzer (Moderatorin) und Helga Marwan-Schlosser (Leiterin des Wohnhauses des Vereins Lebensraum)
Mag. Ina Sabitzer (Moderatorin) und Helga Marwan-Schlosser (Leiterin des Wohnhauses des Vereins Lebensraum)
Podiumsgespräch
Martin Geicsnek (Marathonläufer, Betroffener) und DGKS Ramona Rosenthal (Leiterin des MS-Tageszentrums der Caritas Socialis)
Martin Geicsnek (Marathonläufer, Betroffener) und DGKS Ramona Rosenthal (Leiterin des MS-Tageszentrums der Caritas Socialis)
Martin Geicsnek (Marathonläufer, Betroffener) und DGKS Ramona Rosenthal (Leiterin des MS-Tageszentrums der Caritas Socialis)
Martin Geicsnek (Marathonläufer, Betroffener) und DGKS Ramona Rosenthal (Leiterin des MS-Tageszentrums der Caritas Socialis)
Martin Geicsnek (Marathonläufer, Betroffener) und DGKS Ramona Rosenthal (Leiterin des MS-Tageszentrums der Caritas Socialis)
Karin Krainz-Kabas (Geschäftsführerin MS-Gesellschaft Wien), Elisabeth Houser, Helga Marwan-Schlosser (Leiterin des Wohnhauses des Vereins Lebensraum)
Karin Krainz-Kabas (Geschäftsführerin MS-Gesellschaft Wien), Elisabeth Houser, Helga Marwan-Schlosser (Leiterin des Wohnhauses des Vereins Lebensraum)
Welt-MS-Tag 2017
Welt-MS-Tag 2017