Einfluss von Lebensstilfaktoren auf Multiple Sklerose

Die deutsche Hertie-Stiftung möchte wissenschaftliche Projekte im Rahmen der nicht-medikamentösen MS-Therapie fördern.

Da sich die Hinweise mehren, dass der individuelle Lebensstil den Krankheitsverlauf bei Multipler Sklerose positiv beeinflussen kann, hat die gemeinnützige Hertie-Stiftung eine Ausschreibung für die Fördermittelvergabe für wissenschaftliche Projekte im Rahmen der nicht-medikamentösen MS-Therapie ins Leben gerufen.

In Zusammenarbeit mit einem wissenschaftlichen MS-Konsortium der Pharmaindustrie wird nun nach Forschungsprojekten Ausschau gehalten, welche die nicht-medikamentöse MS-Therapie in das Zentrum des Forschungsinteresses stellen.

Die Ausschreibung richtet sich an wissenschaftlich tätige Personen, die sich mit Multipler Sklerose beschäftigen, wobei eine reine reine Tiermodellforschung ausdrücklich nicht erwünscht ist. Das Thema des Antrags muss zum Spektrum der nicht-medikamentösen MS-Therapie gehören (Ernährung, Sport, Klima, Psychologie etc.).

Pro Forschungsprojekt können bis zu EUR 100.000,00 beantragt werden, entpsrechende Anträge müssen bis zum 15. Dezember 2017 bei der Stiftung einlangen.

„Menschen, die eine chronische Erkrankung haben, sind häufig auf der Suche nach Möglichkeiten, sich zusätzlich zur Medikamenteneinnahme etwas Gutes zu tun und gesund zu leben. Umso wichtiger ist es uns, dass die Forschung auf dem Gebiet der Lebensstilfaktoren intensiviert wird.“ Dr. Eva Koch, Leiterin der MS-Projekte bei der Hertie-Stiftung

Antragskriterien (PDF)

Quelle: Hertie-Stiftung